Die britische Sprinterin Amy Hunt und verschiedene andere Elite-Athletinnen aus verschiedenen Ländern kritisierten eine Werbeanzeige eines Wettanbieters mit der amerikanischen Schauspielerin Sydney Sweeney. Die Athletinnen äußerten ihren Unmut in den sozialen Medien und wiesen darauf hin, dass die Kampagne die Realität von Frauen im Sport nicht angemessen widerspiegelt.
Amy Hunt, die über 200 Meter startet und als eines der größten Nachwuchstalente der britischen Leichtathletik gilt, war eine der aktivsten Stimmen in der Mobilisierung gegen die Anzeige. Sie und andere Sportlerinnen betonten, dass die Darstellung der Athletin in der Werbung nicht dem tatsächlichen Aussehen von Frauen entspricht, die auf höchstem Niveau trainieren und wettkämpfen.
Die Anzeige mit Sydney Sweeney war Teil einer Werbekampagne für eine Sportwettenplattform. Die Präsenz einer Hollywood-Berühmtheit in Werbematerialien von Wettanbietern ist eine gängige Strategie im Unterhaltungsmarkt, hat jedoch diesmal aufgrund der Botschaft über den weiblichen Körper im Sport Kontroversen ausgelöst.
Der Protest der Athletinnen lenkt die Aufmerksamkeit auf die Bedeutung einer authentischen Repräsentation von Sportlerinnen in den Medien und in der Werbung, insbesondere in einer Zeit, in der viele Marken versuchen, ihre Marken mit der Sportwelt zu verknüpfen. Die Kontroverse unterstreicht auch eine breitere Debatte darüber, wie der weibliche Körper in kommerziellen Kampagnen dargestellt wird.




