Die beiden vom Staat versprochenen Energiespeicherauktionen werden sich verzögern. Die Bewerbungsphase, die an diesem Montag, den 14. September, hätte beginnen sollen, wird erst innerhalb von drei bis vier Wochen gestartet, wie die Ministerin für Umwelt und Energie, Graça Carvalho, mitteilte. Die Ausschreibungen werden somit auf Oktober verschoben.
Die beiden Auktionen sind für Projekte zur Energiespeicherung durch Batterien vorgesehen. Es handelt sich um eine Maßnahme der Regierung zur Stärkung der elektrischen Speicherkapazität in Portugal, einem Sektor, der als strategisch für die Energiewende und die Stabilität des nationalen Stromnetzes gilt.
Ministerin Graça Carvalho war für die Ankündigung des neuen Zeitplans der Ausschreibungen verantwortlich und erkannte implizit an, dass die ursprüngliche Frist nicht eingehalten werden würde. Die Verschiebung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem das Land bestrebt ist, die Integration erneuerbarer Energien in das Stromnetz zu beschleunigen.
Die Batteriespeicherung ermöglicht es, die von erneuerbaren Quellen wie Solar- und Windenergie erzeugte Energie zu speichern, um sie in Zeiten höherer Nachfrage oder wenn die erneuerbare Erzeugung reduziert ist, zu nutzen. Portugal hat auf die Stärkung dieser Technologie gesetzt, um die Stromversorgung zu gewährleisten und die Abhängigkeit von nicht erneuerbaren Quellen zu verringern.




