Seit Beginn des Jahres sind die Kraftstoffpreise um etwa 30% gestiegen, was einen erheblichen Einfluss auf die Finanzen der Humanitären Feuerwehrvereinigungen hat. Nach Schätzung des Feuerwehrverbandes des Distrikts Guarda trägt jede Vereinigung im Durchschnitt bereits etwa 4.000 Euro zusätzliche Kraftstoffkosten, in einem Kontext, in dem Krankenwagen und Notfallfahrzeuge weiterhin jeden Tag unterwegs sein müssen.
Der Feuerwehrverband des Distrikts Guarda, geleitet von seinem Präsidenten Cláudio Serra, vertritt die Meinung, dass es nicht ausreicht, das Problem zu identifizieren – konkrete Lösungen müssen vorgelegt werden. Zu den Vorschlägen gehören die Schaffung eines spezifischen Regimes, das es den Feuerwehrkorps ermöglicht, Kraftstoffe zu geringeren Kosten zu erhalten, sowie die Schaffung eines Reaktionsmechanismus bei außergewöhnlichen Preiserhöhungen bei Kraftstoffen, der auf objektiven und vorab festgelegten Kriterien basiert.
Der Artikel hebt auch die Frage des Transports von Nicht-Notfallpatienten hervor, eine wesentliche Tätigkeit, die in den dünn besiedelten Gebieten des Inlandes besonders relevant ist. Eine Fahrt kann Dutzende oder Hunderte von Kilometern, mehrere Stunden Beanspruchung eines Krankenwagens und erhebliche Kosten bedeuten, aber die derzeitige Vergütung folgt nicht immer den tatsächlichen Kosten dieser Dienstleistung. Der Verband setzt sich für die Überarbeitung der Tabelle für den Transport von Nicht-Notfallpatienten und die Schaffung eines periodischen Mechanismus zur Aktualisierung der Beträge ein.
Der Artikel kommt zu dem Schluss, dass die Frage im Landesinneren noch relevanter ist, wo die Entfernung zu Gesundheitsdiensten nicht zu einer zusätzlichen Benachteiligung für diejenigen werden darf, die weit von den großen Zentren entfernt leben. Der Verband argumentiert, dass wenn der Staat benötigt, dass die Feuerwehrleute einen bestimmten Dienst gewährleisten, er auch die Bedingungen garantieren muss, unter denen dieser Dienst nachhaltig erbracht werden kann, und somit die Übertragung von Verantwortlichkeiten auf die Humanitären Vereinigungen vermeidet.




