Viele Menschen verspüren bei sinkenden Temperaturen mehr Hunger und haben Appetit auf kalorienreichere und fetthaltigere Speisen. Dieses Phänomen ist völlig normal und hat eine wissenschaftliche Erklärung.
Der menschliche Körper muss eine Temperatur von ungefähr 36,5°C aufrechterhalten, um gut zu funktionieren. An kälteren Tagen verbraucht der Organismus mehr Energie, um sich zu erwärmen, und da die Ernährung die hauptsächliche Energiequelle ist, sendet das Gehirn Signale, um die Nahrungsaufnahme zu erhöhen.
Der Endokrinologe Antônio Carlos erklärt, dass der Anstieg des Hungers während der Kälte ein physiologischer adaptiver Mechanismus ist, dessen Ziel es ist, Energie für die Wärmeproduktion im Körper zu liefern.
Jedoch bedeutet das Verspüren von mehr Hunger bei Kälte nicht unbedingt, dass wir mehr essen sollten. Der Artikel impliziert, dass man vorsichtig mit diesem saisonalen Appetitanstieg umgehen muss.




