Der Mond könnte bis zu einer Milliarde Tonnen Wasser enthalten, hauptsächlich an seinen Polen. Diese Entdeckung nährte Spekulationen über die Möglichkeit, Mondstädte, Industriequartiere und dauerhafte Kolonien zu bauen, in denen Menschen leben und arbeiten könnten.
Eine neue Studie, veröffentlicht in Frontiers in Space Technologies von Martin Elvis und Jonathan McDowell, analysiert jedoch, ob diese Wassermenge wirklich ausreichen würde, um eine dauerhafte menschliche Präsenz auf dem Mond aufrechtzuerhalten.
Die Forscher führten die Berechnungen durch und kamen zu einem besorgniserregenden Ergebnis. Eine Stadt mit einer Million Einwohnern würde das gesamte auf dem Mond verfügbare Wasser in etwas mehr als einem Jahrhundert aufbrauchen, selbst unter Berücksichtigung der großzügigsten Schätzungen für vorhandenes Wasser und der höchsten Effizienzgrade beim Recycling.
Der Artikel lässt somit eine grundlegende Frage offen: Ist es tragfähig, dauerhafte Mondkolonien zu errichten, wenn die Wasserressourcen so begrenzt sind?




