Die portugiesische Industrigruppe Purever aus Nelas, kontrolliert vom Vermögensverwalter Draycott, prüft große Investoren, um einen neuen Anteilseigner zu finden, der es dem Unternehmen ermöglicht, einen Umsatz von über einer Milliarde Euro zu erreichen. Gründer und CEO Luís Coelho Borges erklärte, dass das Unternehmen eine solide Aktionärsstruktur benötigt, um geplante Investitionen und Übernahmen zu bewältigen. Das Unternehmen wird voraussichtlich 2026 mit rund 490 Millionen Euro Umsatz abschließen, das Ziel ist also eine Verdoppelung des Geschäftsvolumens.
Der CEO stellte klar, dass kein tatsächlicher Verkauf des Unternehmens im Gange ist, sondern ein Prozess zur Bewertung strategischer Optionen. Bisher sind einige Investoren aufgetaucht, die vom Management als nicht interessant eingestuft wurden. Luís Coelho Borges wies darauf hin, dass das Unternehmen häufig Angebote von Vermittlern oder Familien erhält, deren Unternehmen vor Nachfolgeproblemen stehen, und dass Purever diese Möglichkeiten stets sorgfältig prüft.
Die Wachstumsstrategie basiert auf anorganischen Übernahmen, wobei die Integrationslogik beibehalten wird, die in den letzten 25 Jahren verfolgt wurde, mit Beispielen wie Sopromeco (2019), Taver (2023), Misa und Ardmac (2024). Das Unternehmen beabsichtigt, seine Präsenz in Osteuropa, wo es weniger vertreten ist, und in den Vereinigten Staaten zu stärken, wo es auf Übernahmechancen achtet und eine mögliche Investition in Texas oder einer anderen Region neben Atlanta prüft.
Purever kündigte auch die Eröffnung einer Fabrik in Hyderabad, Indien, mit einer Erstinvestition von rund 20 Millionen Euro an, in einem Joint Venture mit dem indischen Unternehmen Manaksia Coated Metals & Industries. Die Einheit, die 2027 eröffnen soll, wird Produ




