Flamengo hat dem Ministerium für öffentliche Anklagen Dokumente vorgelegt, die die Verdachtsmomente einer Überfüllung in Sektoren des Maracanã begründen sollen, und erklärte, dass der Verein die Grenze des Sicherheitsgutachtens des Stadions nicht überschritten habe. Nach Angaben des Vereins gab es bei den untersuchten Spielen nicht mehr als 73.000 zahlende Zuschauer, wie aus Dokumenten der Militärpolizei hervorgeht.
Die Untersuchung, die von der Zeitung GLOBO aufgedeckt wurde, zeigt Verkäufe von Eintrittskarten über dem erlaubten Limit. Der bereits durch Maracanã-Tabellen belegte Verdacht besteht darin, dass die Sektoren Nord und die festen Sitzplätze mehr Personen beherbergen als von den Sicherheitsgutachten zugelassen. Zu diesem spezifischen Punkt legte Flamengo keine Begründung vor.
Flamengo äußerte sich politisch und erklärte sich bereit, dem Ministerium für öffentliche Anklagen weitere Erläuterungen zu geben und Anpassungen an der Ticketpolitik vorzunehmen. Fluminense hingegen legte einige Begründungen für den Verkauf von Eintrittskarten über dem erlaubten Limit vor, obwohl der Verein keine Überfüllung von Sektoren oder des gesamten Stadions meldete.




