Ein Bundesrichter in Boston hat die Anwendung der neuen Aufenthaltsbeschränkungen für ausländische Studierende und Journalisten aufgeschoben, die von der Trump-Administration eingeführt wurden. Die Maßnahmen begrenzten den Aufenthalt dieser Visuminhaber in den Vereinigten Staaten und wurden von Universitäten, Lehrkräften und Medienorganisationen angefochten.
Die neuen Regeln hätten erhebliche Auswirkungen auf die Visa ausländischer Studierender gehabt und Tausende von Personen betroffen, die nach Abschluss ihres Studiums in den USA bleiben wollten. Im Fall der Journalisten stellten die Beschränkungen auch eine erhebliche Einschränkung der Arbeitsfreiheit im Land dar.
Die Gerichtsentscheidung fällt in eine Zeit erhöhter Spannungen zwischen der Trump-Administration und verschiedenen akademischen und medialen Institutionen in den Vereinigten Staaten. Die Universitäten und Medienorganisationen, die die Maßnahmen anfochten, betrachteten die Beschränkungen als zu weit gefasst und schädlich für ihre Gemeinschaften.
Mit der vom Gericht angeordneten Aussetzung sind die Regeln nicht in Kraft getreten, während die Gerichtsverfahren laufen. Die Justizbehörden werden nun prüfen, ob die neuen Beschränkungen rechtmäßig und mit der geltenden Migrationsgesetzgebung der Vereinigten Staaten vereinbar sind.




