Die UNESCO hat 21 Texte zu Künstlicher Intelligenz und Bildung zusammengestellt und in dieser Publikation verschiedene Ideen zum Thema präsentiert. Zu den genannten Vorschlägen gehören das Ende der Bewertung, wie wir sie kennen, der Einsatz intelligenter Agenten, personalisiertes Lernen und die Co-Kreation zwischen Mensch und Maschine.
Die Publikation zögert jedoch genau dort, wo sie einen Bruch mit dem aktuellen Bildungsmuster hätte vollziehen sollen. Obwohl sie das disruptive Potenzial der Künstlichen Intelligenz anerkennt, versucht die gesamte Textsammlung anschließend, diese Disruption in die bereits bestehende Schule zu integrieren.
Der Artikel kritisiert diesen Ansatz und argumentiert, dass dies nicht der richtige Weg ist, mit Künstlicher Intelligenz zu arbeiten. Der Versuch, die Technologie in die bereits bestehenden schulischen Strukturen zu integrieren, wird als eine Form der Vereinnahmung der Innovation betrachtet, anstatt sie das Bildungssystem tatsächlich transformieren zu lassen.




