Das Olympische Komitee Portugals (COP) hat einen weiteren Schritt bei der Umsetzung des Nationalen Plans für Sportentwicklung (PNDD) vollzogen und den Evaluierungsprozess der Bewerbungen für die Maßnahmen zur Unterstützung des Frauensports und der Sporteinrichtungen im Rahmen des Programmvertrags CP/893/2024 abgeschlossen. Insgesamt werden mehr als 4,8 Millionen Euro an direkter Finanzierung verteilt, die Sportvereine, Verbände und Sportstrukturen aus verschiedenen Regionen des Landes umfassen.
Bei der Maßnahme zur Unterstützung des Frauensports wurden 151 Bewerbungen eingereicht, von denen 143 genehmigt wurden, was einer Genehmigungsquote von 95% entspricht. Die unterstützten Projekte belaufen sich auf ein Gesamtinvestitionsvolumen von 2.197.739,42 Euro, was etwa 31% der verfügbaren Gesamtausstattung von 7 Millionen Euro entspricht.
Für die Sanierung der Sporteinrichtungen wurden 203 Bewerbungen eingereicht, mit 85 Genehmigungen, was einer Erfolgsquote von 42% entspricht. Das gewährte Finanzierungsvolumen beläuft sich auf 2.658.741,73 Euro, was etwa 26% der verfügbaren 10 Millionen Euro entspricht. Das COP identifizierte zudem eine strukturelle Einschränkung: Viele Sporteinrichtungen sind ohne Nutzungsgenehmigung in Betrieb, was die Genehmigung von Bewerbungen erheblich einschränkte.
Der Präsident des COP, Fernando Gomes, betonte, dass die Ergebnisse die Fähigkeit zeigen, öffentliche Finanzmittel in eine tatsächliche Sportentwicklung umzuwandeln, und hob auch das positive Signal des Frauensports hervor. Gomes warnte jedoch vor der Notwendigkeit, Lösungen zu finden, die es ermöglichen, alte Anlagen, die einer Sanierung bedürfen, einzubeziehen. Diese Frage ist besonders relevant, da weitere etwa 12 Millionen Euro für Maßnahmen zur Ausstattung und Wiederherstellung der von den Stürmen betroffenen Sporteinrichtungen bereitgestellt werden.




