Eine Drohne aus Weißrussland drang in den Luftraum Litauens ein und wurde eine halbe Stunde nach dem Grenzübertritt von NATO-Jägern abgeschossen. Der Vorfall ereignete sich auf dem Hoheitsgebiet des baltischen Landes, das Mitglied der westlichen Militärallianz ist.
Die in der Region eingesetzten NATO-Luftstreitkräfte fingen das unbekannte Fluggerät aus weißrussischem Hoheitsgebiet ab und zerstörten es. Die Behörden Litauens stuften die Reaktion als schnell ein.
Der litauische Präsident Gitanas Nausėda dankte öffentlich für die schnelle Reaktion der NATO-Streitkräfte und bekräftigte das Engagement seines Landes, sein Territorium und den Luftraum der Allianz zu verteidigen.
Dieser Vorfall ereja sich vor dem Hintergrund wachsender Spannungen in der Ostseeregion, wo die NATO-Mitgliedsländer ihre Überwachung der jeweiligen Lufträume angesichts von Bedrohungen aus Weißrussland und Russland verstärkt haben.



