Steven Kolb, CEO und Präsident des Rates der amerikanischen Modedesigner (CFDA), hielt eine Demonstrantin der Organisation PETA (Personen für ethische Behandlung von Tieren) während einer Modenschau der New Yorker Fashion Week am vergangenen Sonntag fest. Zwei Aktivistinnen der PETA drangen in den Veranstaltungsort der Marke COS ein, als Kolb sie auf unangemessene Weise körperlich zurückhielt. Der Vorfall sorgte für Kontroversen und wurde von vielen Anwesenden bei der Veranstaltung mitangesehen.
Am Montag nutzte Kolb sein Profil auf Instagram, um sich zu dem Fall zu äußern. In seinen Stories erkannte er an, dass seine Handlungen falsch waren, und entschuldigte sich bei den Demonstrantinnen und allen, die den Vorfall bezeugten. Der Geschäftsführer erklärte, dass es keine Rechtfertigung dafür gibt, eine andere Person körperlich festzuhalten und dass das Sicherheitspersonal der Veranstaltung die Situation hätte regeln sollen.
In seiner Erklärung teilte Kolb mit, dass er sich freiwillig von seinen Aufgaben zurückzieht, um professionelle Hilfe zu suchen. Er erklärte, dass die Entscheidung darauf abzielt, sicherzustellen, dass sich solche Situationen in Zukunft nicht wiederholen. Der Geschäftsführer sagte, er hätte zurücktreten sollen, als die Aktivistinnen auftauchten, und übernahm die volle Verantwortung für sein Handeln.




