Das Verfassungsgericht dementierte, dass ein anhängiger Antrag auf Auslöschung der Partei Chega vorliegt. Die Information wurde nach den Aussagen der Richterin Maria Benedita Urbano korrigiert, die in Macau behauptet hatte, dass der Palácio Ratton, Sitz des Verfassungsgerichts, einen Antrag auf Auslöschung der Partei erhalten hätte.
Maria Benedita Urbano erklärte, dass es „sehr schwierig" sei, zu bestimmen, ob eine politische Partei faschistisch sei, im Kontext einer Debatte über die Rechtmäßigkeit des Chega. Ihre Aussagen erfolgten während eines Besuchs in Macau.
Die rechtsextreme Partei Chega war Gegenstand von Debatten über ihre ideologische Natur und mögliche Illegalität. Die Frage der Auslöschung von Parteien aus ideologischen Gründen wirft komplexe verfassungsrechtliche Fragen auf.
Das Verfassungsgericht hat nun klargestellt, dass kein Verfahren bezüglich eines Antrags auf Auslöschung des Chega anhängig ist, was die von der Richterin ursprünglich verbreitete Information widerspricht.




