Die Anklage der Staatsanwaltschaft DIAP von Santarém enthüllte die Hintergründe eines internationalen Drogenhandelsnetzwerks, das Portugal als logistische Plattform für den Eingang von Kokain und Haschisch nach Europa nutzte. Das Verfahren umfasst 49 Angeklagte und beschreibt Operationen, die Schnellboote verwendeten, um große Drogenmengen zu transportieren.
Die Organisation operierte zwischen Marokko, Portugal und Spanien und etablierte maritime Routen, die die Versorgung des gesamten europäischen Kontinents ermöglichten. Die Methoden umfassten die Nutzung abgelegener Orte für die Entlade- und Umladevorgänge der Ware.
Die Untersuchung deckte ein komplexes Schema internationaler Logistik auf, das die geografische Lage Portugals ausnutzte, um den Transport von Tonnen von Drogen zu erleichtern. Die Behörden konnten die Dynamiken des Netzwerks und seine Hauptbeteiligten durch die Anklage identifizieren.




