Raquel López, eine Spanierin im Alter von 45 Jahren, arbeitet seit 25 Jahren als Elektrikerin, sieht sich jedoch weiterhin mit Zweifeln seitens der Kunden konfrontiert, die hinterfragen, ob sie tatsächlich diejenige ist, die die Arbeiten ausführen wird. Sätze wie „Besser, dass dein Mann die Arbeit macht" oder „Kommst du deinem Mann helfen?" sind Beispiele dafür, was die Fachfrau weiterhin hört, selbst nach mehr als zwei Jahrzehnten Erfahrung. Raquel trat mit 20 Jahren in den Beruf ein, als sie sich entschied, einen beruflichen Bildungslehrgang in Elektrotechnik zu besuchen, eine Entscheidung, die von zu Hause beeinflusst wurde, da ihr Vater ebenfalls im Sektor arbeitete.
Heute sind Raquel und ihr Mann selbstständige Arbeiter und betreiben ein Unternehmen für elektrische Installationen. Die Elektrikerin berichtet jedoch, dass einige Kunden sie weiterhin als jemanden betrachten, die ihren Mann lediglich begleitet oder unterstützt, und zusätzlich hinterfragen, ob sie genügend Kraft hat, bestimmte Arbeiten auszuführen. Die Fachfrau versichert, dass diese Kommentare nie ausreichten, um sie aufzugeben, und sie fährt fort, einen Beruf auszuüben, den sie mag.
Das Problem beschränkt sich nicht auf die Kunden. Raquel berichtet, dass sogar in ihrem eigenen beruflichen Umfeld weiterhin die Vorstellung besteht, dass sie eine untergeordnete Rolle spielt, und sie wird häufig als jemand bezeichnet, die „hilft", anstatt als qualifizierte Fachfrau anerkannt zu werden. Die vom El Español ziti
