Der russische Präsident Wladimir Putin ist trotz eines vom Internationalen Strafgerichtshof ausgestellten Haftbefehls diplomatisch nicht isoliert. Seit Erlass des Haftbefehls wurde Putin in mindestens 15 Ländern empfangen, was zeigt, dass die internationale Order die Auslandsreisen des russischen Leaders nicht verhindert hat.
Kürzlich hielt sich Putin am Wochenende in Indien auf und nahm an internationalen Verpflichtungen teil, als ob kein juristisches Hindernis gegen ihn bestünde.
Der Artikel berichtet, dass das US-Außenministerium kürzlich eine Art „Krieg" gegen den Internationalen Strafgerichtshof erklärte, was als gute Nachricht für den Kreml beschrieben wird. Diese amerikanische Haltung könnte die Autorität und Wirksamkeit des Gerichtshofs untergraben, der den Haftbefehl gegen Putin erließ.
Somit führt Putin trotz der internationalen Fahndung eine bedeutende diplomatische Aktivität im Ausland fort, mit Reisen in Länder, die das Mandat des Internationalen Strafgerichtshofs nicht anerkennen oder ihm keine Priorität einräumen.



