Israel wird beschuldigt, eine systematische Politik der "Beseitigung" der Bedingungen zu fördern, die das gemeinschaftliche Leben der Palästinenser im besetzten Westjordanland aufrechterhalten. Die Anklage wird in einem 249-seitigen Bericht der israelischen Menschenrechtsorganisation B'Tselem erhoben, der am Montag veröffentlicht und vorab von der britischen Zeitung The Guardian erhalten wurde.
Das Dokument erklärt, dass verschiedene Sektoren des israelischen Staates koordiniert handeln, um das Leben der Palästinenser zunehmend "fragmentierter, verwundbarer und abhängiger" zu machen. Zu den genannten Maßnahmen gehören die Intensivierung der Gewalt, Bewegungsbeschränkungen und ethnische Säuberungen im Territorium.
Die Studie mit dem Titel "Eliminationsprojekt" weist auch darauf hin, dass diese Maßnahmen dazu dienen, die jüdische Präsenz in der Region durch Siedlungen, Außenposten und andere Formen der territorialen Expansion im besetzten Westjordanland zu erweitern.




