Der Hohe Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte, Volker Türk, forderte am Montag „dringendes Handeln" zur Regulierung der Künstlichen Intelligenz aufgrund der beispiellosen Risiken, die die fortschrittlichsten Systeme darstellen. Türk warnte, dass die Menschheit am Rande einer irreversiblen Veränderung steht, die nicht nur die aktuelle, sondern auch zukünftige Generationen betrifft, und bestand darauf, dass alle Menschenrechte durch diese Technologie bedroht sind, einschließlich des Rechts auf Leben. Er rief Staaten und Unternehmen auf, sich dringend in multilateralen Strukturen zu mobilisieren, um dem Problem zu begegnen.
Parallel dazu warnte die Präsidentin der Europäischen Zentralbank, Christine Lagarde, dass die Europäische Union keinen Zugang zur Technologie haben könnte, falls sie keine Produzentin von Künstlicher Intelligenz ist. Lagardes Erklärung erfolgt in einem Versuch, die technologische Autonomie des europäischen Blocks zu wahren.
Türk hatte bereits am 7. September ähnliche Warnungen ausgesprochen, während einer Sitzung des Menschenrechtsrats der UNO. Bei dieser Gelegenheit erklärte er, dass Künstliche Intelligenz ein „existenzielles Risiko" für die Menschheit darstellen könnte, was eine kontinuierliche Besorgnis zum Thema zeigt.




