Die Präsidentin des Europäischen Parlaments, Roberta Metsola, forderte die Europäische Union auf, in den Bereichen Wirtschaft und Sicherheit "große Sprünge" statt "kleine Schritte" zu machen. Die Intervention fand in einem Moment statt, in dem Europa vor múltiplen geopolitischen und wirtschaftlichen Herausforderungen steht.
Metsola vertrat die Ansicht, dass die EU nicht auf das Eintreten neuer Krisen warten sollte. Die europäische Führerin äußerte Bedenken über die Notwendigkeit ehrgeizigerer und schnellerer Reaktionen der europäischen Institutionen auf die aktuellen Herausforderungen.
Die Präsidentin identifizierte vier prioritäre Bereiche für das europäische Handeln: die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit, die Sicherheit, die Verteidigung und die Außenbeziehungen. Dies sind die Säulen, die nach Metsolas Ansicht die Handlungen der Europäischen Union in den kommenden Jahren leiten sollen.
Metsolas Rede findet in einem Kontext wachsender Debatten über die Zukunft Europas und die Reaktionsfähigkeit des europäischen Blocks auf globale Herausforderungen statt, von der wirtschaftlichen Konkurrenz anderer Mächte bis zu den Sicherheitsbedrohungen auf dem Kontinent.



