Der Feuerwehrverband des Distrikts Lissabon betrachtete es als "untragbar und inakzeptabel", dass die Humanitären Feuerwehrvereine weiterhin vollständig die ständigen Preiserhöhungen bei Kraftstoffen tragen müssen, und forderte vom Staat Ausgleichsmaßnahmen zur Begrenzung der Auswirkungen auf die Betriebskosten der Korps. Die Interessenvertretung warnte, dass im Gegensatz zu anderen Ausgaben Kraftstoff nicht reduziert oder aufgeschoben werden kann, wenn Schutz- und Hilfseinsätze auf dem Spiel stehen, da Krankenwagen, Löschfahrzeuge und andere Einsatzmittel täglich einsatzbereit bleiben müssen.
Der Verband vertritt die Ansicht, dass die Finanzierungsmechanismen der Vereine nicht mit dem Tempo der Kostensteigerung Schritt halten, und neben den Kraftstoffen belasten auch Energie, Fahrzeugwartung, Ausrüstung, Versicherungen, Gebäude und Personal die Kassen. Wenn ein Verein mehrere Tausend Euro mehr pro Jahr für Kraftstoff ausgibt, wird dieser Betrag letztendlich aus anderen wichtigen Bereichen abgezogen, wie Wartung und Ersatz von Fahrzeugen, Beschaffung von Ausrüstung, Ausbildung der Feuerwehrleute oder Verbesserung der Einrichtungen.
Die Position des Verbands weist auf einen Widerspruch zwischen den an die Korps gestellten Anforderungen und den zur Verfügung gestellten finanziellen Mitteln hin, und vertritt die Ansicht, dass es nicht möglich ist, hohe Bereitschaftsniveaus und eine dauerhafte Reaktionsfähigkeit zu verlangen und gleichzeitig zu erwarten, dass die Vereine unbegrenzt steigende Betriebskosten auffangen. Die Interessenvertretung fordert die Aktualisierung der Finanzierungsmechanismen entsprechend den tatsächlich getragenen Kosten, die Schaffung eines spezifischen Entschädigungsmechanismus für außerordentliche Kraftstoffpreiserhöhungen und eine strukturelle Überarbeitung des Finanzierungsmodells, das mehr Planungssicherheit und Berücksichtigung der tatsächlichen Betriebskosten der Notfallflotten ermöglicht.
Der Appell endet mit der Feststellung, dass wenn ein Krankenwagen zu einem Notfall ausrückt, der Kraftstoff keine finanzielle Frage sein darf, sondern immer verfügbar sein muss. Der Verband möchte, dass der Staat die Besonderheiten des Sektors anerkennt und konkrete und strukturelle Maßnahmen umsetzt, die die Nachhaltigkeit der für den Schutz und die Hilfe der Bevölkerung verantwortlichen Einrichtungen gewährleisten, anstatt punktuelle Reaktionen, wenn ein bestimmter Verein in eine finanzielle Notlage gerät.




