Am Montag, den 14. September, fanden die ersten medizinischen Behandlungen mit Elektrokonvulsionstherapie in der Region statt. Dies ist laut einer Mitteilung des Regionalen Gesundheits- und Zivilschutzsekretariats eine therapeutische Alternative für Patienten mit schweren psychischen Erkrankungen, bei der kontrollierte elektrische Ströme auf das Gehirn angewendet werden, die einen kurzen therapeutischen Krampfanfall auslösen.
In der Mitteilung heißt es, dass es sich um ein sicheres Verfahren handelt, das unter strenger Überwachung und Muskelentspannung durchgeführt wird. Die Behandlung richtet sich speziell an Patienten mit schweren psychischen Erkrankungen, die nicht angemessen auf andere therapeutische Interventionen ansprechen.
Mit dieser Initiative bietet die Region nun vor Ort eine Behandlung an, die für ihre Patienten bisher nicht verfügbar war, und macht thus Reisen aufs Festland oder ins Ausland für diese Art der psychiatrischen Versorgung überflüssig.



