Der amtierende Gouverneur Ricardo Couto hat ein Gesetz erlassen, das Landesbediensteten des Bundesstaates Rio de Janeiro in Fällen der Geburt eines Kindes mit Behinderung oder seltener Krankheit einen zusätzlichen Zeitraum der Elternzeit gewährt. Das Gesetz 11.314/2026, formerly known as Gesetzentwurf 3.128/2017, wurde am Montag im Amtsblatt veröffentlicht und schafft auch die Elternzeit für Frühgeburten.
Gemäß der neuen Gesetzgebung wird dieser zusätzliche Zeitraum zur regulären Elternzeit hinzugerechnet, die 120 Tage für die Mutter und fünf Tage für den Vater beträgt. Der Anspruch wird mit vollenBezügen gewährt und muss bis zum Tag des Wochenbetts beginnen. Gegebenenfalls kann die Freistellung auch auf die Vaterschaftszeit angewendet werden.
Das Gesetz legt ferner fest, dass, falls die Mutter oder das Neugeborene länger als zwei Wochen hospitalisiert bleiben, der Mutterschaftsurlaub erst nach der Entlassung derjenigen Person zu laufen beginnt, die die Einrichtung als Letzte verlässt. Ebenfalls wird die Verlängerung des Anspruchs um den entsprechenden Zeitraum des Krankenhausaufenthalts garantiert.




