Eine britische Frau lebte mehr als ein Jahrzehnt in der Überzeugung, an Krebs erkrankt zu sein, und unterzog sich 11 Jahre lang einer Chemotherapie. Nach all dieser Zeit des Kampfes gegen die Krankheit stellte sie schließlich fest, dass sie die tödliche Krankheit, die sie zu bekämpfen glaubte, nie hatte.
Der Fall wirft ernste Fragen über das Gesundheitssystem und die Diagnoseverfahren auf, die es ermöglichten, dass ein solcher medizinischer Fehler so lange andauerte. Die Frau muss jahrelang mit der psychischen Belastung einer schweren Diagnose gelebt und sich unnötig aggressiven Behandlungen und deren Nebenwirkungen unterzogen haben.
Die britischen Gesundheitsbehörden untersuchen nun die Umstände, die zu diesem langwierigen Diagnosefehler geführt haben. Der Fall könnte erhebliche Auswirkungen auf medizinische Protokolle und die bei der Diagnose von Krebserkrankungen verwendeten Überprüfungssysteme haben.




