Papst Leo XIV hat am Montag (14.) die Maßnahme ausgesetzt, die seit 2021 die Gehälter von Kardinälen und Vorgesetzten im Vatikan einschränkte. Die Entscheidung kehrt die Gehaltspolitik um, die von Papst Franziskus während der Covid-19-Pandemie eingeführt wurde, als die katholische Kirche mit einem starken Einnahmeeinbruch konfrontiert war.
Die hauptsächlich betroffene Einnahmequelle waren die Vatikanischen Museen, die während der Pandemie lange Zeit geschlossen blieben. Papst Franziskus begründete die Maßnahme damals mit dem Defizit, das die wirtschaftliche Verwaltung des Heiligen Stuhls seit mehreren Jahren kennzeichnete, was sich negativ auf alle Einnahmequellen des Heiligen Stuhls und des Staates Vatikanstadt auswirkte.
Mit der ursprünglichen Einschränkung wurden die Gehälter der Kardinäle um 10% gekürzt, während bei Klerikern oder Ordensangehörigen Kürzungen von bis zu 3% vorgenommen wurden. Die zweijährige Gehaltsanpassung, die auf alle Mitarbeiter angewandt wurde, wurde ebenfalls während der Gültigkeitsdauer der Maßnahme gestrichen.
Leo XIV erklärte, dass die Gehaltskürzungen in jenem Moment notwendig waren, aber nun überwunden werden können. Er betonte, dass die Institutionen des Heiligen Stuhls und des Staates Vatikanstadt weiterhin mit verschiedenen Instrumenten zusammenarbeiten werden, um ihre finanzielle Nachhaltigkeit zu gewährleisten.




