Der Weihbischof von Caracas, Msgr. José Dionísio, leitete am Sonntag die Eucharistiefeier des Festes Unserer Lieben Frau von Amparo in Ribeira Seca, in Machico auf Madeira. Diese Feier stellte ein Wiedersehen zwischen dem Prälaten und der Heimat seiner Familie dar und symbolisierte zugleich die Bande, die das Bistum Funchal weiterhin mit der portugiesischen und madeirischen Gemeinschaft in Venezuela verbinden.
Msgr. José Dionísio ist portugiesischer Abstämmling, Sohn madeirischer Eltern, die 1962 nach Venezuela auswanderten. Wie die Jornal da Madeira berichtete, brachten die Eltern den Glauben und die Wurzeln der Insel mit, die das Familienleben weiterhin prägen. Der Bruder des Weihbischofs von Caracas ist ebenfalls Priester in der venezolanischen Erzdiözese.
Bei der Feier war in Vertretung von Msgr. Nuno Brás, dem Bischof von Funchal, der Generalvikar des Bistums anwesend. Das Bistum Funchal überreichte Msgr. José Dionísio ein Pektorale als Zeichen der Freundschaft und kirchlichen Gemeinschaft. Der Weihbischof konnte aufgrund einer Flugverspätung nach Madeira die Messe in der Sé do Funchal, die für 11 Uhr geplant war, nicht leiten.
Msgr. José Dionísio wurde erst kürzlich am 18. März zum Weihbischof von Caracas ernannt und wählte als bischöfliches Wahlspruch die Worte „Fürchte dich nicht, José". Sein Besuch auf Madeira fand Wochen nach der Reise von Msgr. Nuno Brás nach Venezuela statt, nach den Erdbeben vom 24. Juni, bei der er die betroffenen portugiesischen und madeirischen Gemeinschaften besuchte.




