Die EDIA – Empresa de Desenvolvimento e Infraestruturas do Alqueva hat eine öffentliche Ausschreibung mit einem Basispreis von 650.000 Euro für die Überwachung der Qualität der oberirdischen Wasserressourcen des primären Netzes des Mehrzweckprojekts Alqueva gestartet. Der Vertrag deckt den Zeitraum von November 2026 bis September 2028 ab, wobei die Frist für die Einreichung von Angeboten am 16. September endet. Dieses Verfahren folgt auf frühere Überwachungsmaßnahmen und ist Teil der dauerhaften Programme zur Umweltbegleitung, die das Unternehmen im Rahmen der Verwaltung und des Betriebs der Infrastrukturen des EFMA entwickelt.
Zu den definierten Zielen gehören die Verfolgung der Entwicklung der Wasserqualität, die Bewertung ihrer Eignung für die verschiedenen Verwendungszwecke und die rechtzeitige Erkennung möglicher Verschlechterungssituationen. Das primäre Netz ist eine der wesentlichen Strukturen des Projekts und gewährleistet die Speicherung und den Transport des Wassers für die verschiedenen Nutzungen und damit verbundenen Infrastrukturen des Systems.
Die neue Ausschreibung basiert auf einem höheren Basiswert als der vorherige Vertrag. Im Jahr 2022 vergab die EDIA für den Zeitraum von Januar 2023 bis Dezember 2024 einen Überwachungsvertrag für 584.132 Euro, also 65.868 Euro weniger als der jetzt festgelegte Höchstwert. Das Unternehmen weist darauf hin, dass die beiden Beträge nicht direkt vergleichbar sind, da der erste einer Vergabe und der zweite dem Basispreis des neuen Verfahrens entspricht.
Die Umweltüberwachung des EFMA beschränkt sich nicht auf die oberirdischen Gewässer, sondern umfasst auch Programme für die grundwasserführenden Schichten und die Bewertung der ökologischen Qualität in den von den Bewässerungsblöcken abgedeckten Gebieten. Das Wasserverteilungssystem von Alqueva hat eine bedeutende räumliche Auswirkung im Alentejo und ist direkt mit der Bewässerung und anderen Nutzungen der Wasserressourcen verbunden.




