Einem Schüler wurde der Zutritt zum Colégio Pedro II verweigert, weil er zu spät kam. Er diskutierte mit den Mitarbeitern, berief sich auf die Verfassung und rief die Polizei. Allerdings konnte er nicht eingelassen werden und ging nach Hause zurück. Der Vorfall ereignete sich in der vergangenen Woche am Campus Tijuca II der Einrichtung in der Nordzone von Rio de Janeiro.
Gemäß den Schulvorschriften müssen Schüler des Nachmittagsunterrichts bis 13 Uhr anwesend sein, mit einer Toleranz für Verspätungen bis 13:15 Uhr. Nach dieser Zeit verliert der Schüler die erste Stunde, kann aber die übrigen Kurse besuchen, wenn er bis 13:40 Uhr ankommt, wenn die zweite Stunde beginnt. Ab dieser Zeit ist der Zutritt nur mit einer Begründung des Erziehungsberechtigten gestattet.
Der betreffende Schüler kam um 14:10 Uhr in der Schule an, was weit über dem von den Schulvorschriften erlaubten Zeitlimit lag. Trotzdem versuchte er beharrlich, einzutreten, rief sogar die Polizei und zitierte die Bundesverfassung als Argument, um seinen Zutritt zu rechtfertigen.




