Jerónimo Martins wurde in Polen wegen wettbewerbswidriger Praktiken mit einer Geldstrafe von 121 Millionen Euro belegt. Die polnische Regulierungsbehörde verhängte diese hohe Geldstrafe gegen Jerónimo Martins Polska wegen ihrer Beteiligung an einer Vereinbarung zur Einschränkung des Wettbewerbs im Transportsektor.
Der Regulierungsbehörde zufolge vereinbarten die Transportunternehmen, nicht um Mitarbeiter zu konkurrieren, und Jerónimo Martins Polska soll diese Vereinbarung koordiniert haben. Diese Praxis bestand im Wesentlichen aus einer Absprache zwischen Unternehmen, um den Wettbewerb um Arbeitskräfte auf dem Transportmarkt zu vermeiden.
Die Geldstrafe von 121 Millionen Euro stellt eine der höchsten Sanktionen dar, die von der polnischen Wettbewerbsbehörde verhängt wurden. Der Fall betrifft direkt Jerónimo Martins Polska, die Tochtergesellschaft der portugiesischen Distributionsgruppe auf dem polnischen Markt.



