Ein Waldbrand brach um 21:20 Uhr am Sonntag in Póvoa de Lanhoso aus und breitete sich während der Nacht auf die Nachbargemeinde Vieira do Minho aus. Am frühen Morgen waren etwa 90 Einsatzkräfte, 22 Fahrzeuge und zwei Luftmittel im Einsatz, mit zwei aktiven Brandherden, obwohl keine Wohnhäuser oder Verkehrswege bedroht waren.
Am späten Vormittag konnte einer der Brandherde eingedämmt werden, doch der andere breitete sich in Richtung Vieira do Minho aus, was das Einsatzaufgebot auf 93 Einsatzkräfte, 26 Fahrzeuge und sieben Luftmittel verstärkte. Das steile Gelände und fehlende Zufahrtswege erschwerten die Einsätze, wodurch die Luftunterstützung unerlässlich wurde. Die Bedingungen vor Ort waren etwa 29 Grad bei schwachem Wind von 6 km/h, und das Feuer war auf Vegetationsgebiete beschränkt.
Der Brand ereignet sich an einem Tag mit sehr hoher Gefahr von Waldbränden in weiten Teilen des Landes. Mehr als 50 Gemeinden befanden sich in höchster Gefahrenstufe und über hundert, darunter Braga, Porto, Viseu, Vila Real, Bragança und Lissabon, in sehr hoher Gefahr aufgrund der Hitzewelle, die Portugal betrifft.



