Buba Espinho, ein alentejanischer Sänger, äußerte in einem Interview mit dem Portal Alentrium.pt die Ansicht, dass das Alentejo heute „eine Oase der Ruhe inmitten des Chaos" darstellt, und vertrat die Meinung, dass die Authentizität der Region, ausgedrückt in der Musik, der Gastronomie, dem Wein und der Art zu empfangen, eine ihrer größten Anziehungskräfte ist. In dem in der Quinta do Paral in Vidigueira geführten Interview nannte der Künstler als Beispiele für diese Einfachheit den alentejanischen Gesang, der traditionell von Männergruppen interpretiert wird, und die regionale Gastronomie.
Das Projekt „Alentejo Autêntico" entstand aus einem Gespräch zwischen Buba Espinho und José Manuel Santos, dem Präsidenten der Regionalen Tourismusbehörde des Alentejo und Ribatejo, während der Tourismusbörse von Lissabon. Dem Sänger zufolge war die Tourismusbehörde des Alentejo für die Anziehung von Fachleuten des Sektors in die Region verantwortlich, während seine Aufgabe im Aufbau des künstlerischen Programms bestand. Das Programm sieht insgesamt zwölf Begegnungen bis Juni 2027 vor, die an verschiedenen touristischen Einrichtungen und Orten der Region stattfinden.
Der Auftritt von „Alentejo Autêntico" in der Quinta do Paral hatte Luís Trigacheiro als Protagonisten, begleitet von der Grupo Coral da Vidigueira, in einer Aufführung, die sich an geladene Gäste, Journalisten und Fachleute des Tourismussektors richtete. Buba Espinho stieg ebenfalls auf die Bühne, um einen gemeinsamen Moment mit seinem Kollegen zu teilen, mit dem er musikalisch aufgewachsen ist und an verschiedenen gemeinsamen Projekten teilgenommen hat.
Buba Espinho erkennt an, dass die Bekanntheit, die der alentejanische Gesang erlangt hat, dazu beigetragen hat, die Neugier auf die Region zu wecken und neue Publikumsschichten dazu zu bringen, die in den Liedern beschriebenen Orte persönlich kennenzulernen. Der Künstler betonte darüber hinaus, dass die Aufwertung des Alentejo das Ergebnis einer gemeinschaftlichen Arbeit ist, die über Musiker und Bühnen hinausgeht, und hob den Beitrag von Fachleuten, öffentlichen Einrichtungen, Medien und Kulturvermittlern hervor, die an der Bekanntmachung der Region arbeiten.



