Der portugiesische Staat wurde verurteilt, Arbeitnehmer zu entschädigen, die vor 33 Jahren von TAP entlassen wurden. Die Entscheidung wurde vom Obersten Gerichtshof getroffen, der ein früheres Urteil des Landgerichts von Lissabon bestätigte.
Die von dieser Entscheidung betroffenen Arbeitnehmer wurden 1991 von der portugiesischen Fluggesellschaft entlassen. Der Prozess zog sich über Jahrzehnte hin, bis er vor dem Obersten Gerichtshof landete, der nun den ehemaligen TAP-Mitarbeitern Recht gab.
Die konkreten Beträge der Entschädigungsforderungen sind nicht bekannt. Laut Berichten könnten diese Summen jedoch mehrere Millionen Euro erreichen, was eine erhebliche finanzielle Auswirkung auf den portugiesischen Staat darstellt.
Diese Verurteilung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die TAP im Zentrum verschiedener Kontroversen und staatlicher Eingriffe stand. Der Fall der vor mehr als drei Jahrzehnten entlassenen Arbeitnehmer zwingt den Staat nun, historische Verantwortung in Bezug auf die Fluggesellschaft zu übernehmen.




