Der Generalsekretär der PS reagierte auf Warnungen über eine Zunahme irregulärer Einwanderer, die mit Zug und Bus in den Metropolregionen Lissabon und Porto ankommen. In seinen Erklärungen betrachtete Carneiro die "Mystifizierung der offenen Grenzen" als eine "Falschheit" der Rechten.
Diese Position steht im Zusammenhang mit den Warnungen, die zuvor bezüglich der Zunahme der Ankunft irregulärer Einwanderer in diesen Metropolregionen auf dem Landweg gemacht worden waren. Der sozialistische Führer stellte damit die Erzählung in Frage, die die PS mit einer Politik der offenen Grenzen in Verbindung bringt.
Die Intervention von Carneiro fügt sich in die breitere politische Debatte über die Migrationspolitik in Portugal ein. Indem er die Idee offener Grenzen als "Falschheit" charakterisiert, versucht der Generalsekretär der PS, die Position seiner Partei von derjenigen zu unterscheiden, die er der Rechten in diesem Bereich zuschreibt.
Die Reaktion des sozialistischen Führers erfolgt zu einem Zeitpunkt, zu dem die mit der Einwanderung verbundenen Fragen im nationalen politischen Panorama zunehmend an Bedeutung gewonnen haben, wobei verschiedene Parteien unterschiedliche Positionen zur Steuerung der Migrationsströme und zur Kontrolle der Grenzen vertreten.




