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Iberische Energiebeobachtungsstelle warnt vor Abschaltung von Reaktor I des Kernkraftwerks Almaraz, SpanienFoto von distelAPPArath auf Pexels
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Iberische Energiebeobachtungsstelle warnt vor Abschaltung von Reaktor I des Kernkraftwerks Almaraz, Spanien

Rádio Campanário14. September 2026 um 11:17

Die Iberische Energiebeobachtungsstelle meldete die Abschaltung von Reaktor I des Kernkraftwerks Almaraz in Spanien aus technischen Gründen, nur wenige Tage nach der Ankündigung der spanischen Regierung, den Betrieb der Anlage bis Juni 2030 zu verlängern. Das Ministerium für ökologischen Übergang hat die Betriebsgenehmigungen für die Einheiten I und II vor genau einem Monat erneuert und damit einen Prozess abgeschlossen, der im Oktober 2025 begann, als die Eigentümer der Anlage formal einer Verlängerung zustimmten.

Die schrittweise Stilllegung der beiden seit Anfang der 1980er Jahre betriebenen Reaktoren war ursprünglich für den 1. November 2027 für Einheit I und den 31. Oktober 2028 für Einheit II geplant. Die Anlage gehört der Iberdrola (53 %), der Endesa (36 %) und der Naturgy (11 %).

Die Iberische Energiebeobachtungsstelle warf dem spanischen Kernsicherheitsrat „Nachsicht" vor und beschuldigte ihn, Probleme und Vorfälle in den Kernkraftwerken nicht mehr öffentlich bekannt zu geben. Die Organisation betonte, dass die Entscheidung zur Verlängerung des Betriebs „an die Grenzen der Materialien stößt" und von den Klimaveränderungen betroffen ist, die Abschaltungen verursachen und durch reduzierte Investitionen in Energieeinsparung und erneuerbare Energien noch verschärft werden.

Mehrere portugiesische Gemeinden entlang des Tejo haben bereits Bedenken hinsichtlich der Verlängerung geäußert, und das OIE forderte erneut, dass die vereinbarten Zeitpläne eingehalten werden. Im August kündigte die Beobachtungsstelle an, dass portugiesische und spanische Umweltverbände vor Gericht gegen die Verlängerung des Betriebs der Anlage ziehen würden, die am Tejo und nur 110 Kilometer Luftlinie von der portugiesischen Grenze entfernt liegt.

Warum das wichtig ist

Portugiesische Gemeinden entlang des Tajo sind direkt von dem Kernkraftwerk Almaraz betroffen, das nur 110 km von der Grenze entfernt liegt, und die unerwartete Abschaltung wirft Sicherheitsbedenken hinsichtlich der Entscheidung der Regierung auf, den Betrieb bis 2030 zu verlängern. Umweltverbände aus beiden Ländern verfolgen rechtliche Schritte gegen die Verlängerung, und die portugiesischen Behörden haben trotz wachsender öffentlicher Besorgnis keine klare Position bezogen.

Über diese Zusammenfassung

Das ist unsere kurze Zusammenfassung eines Beitrags von Rádio Campanário vom 14. September 2026 um 11:17; der vollständige Text bleibt beim Herausgeber. In unserem Feed steht er in der Rubrik Welt. In dieser Rubrik haben wir derzeit 18791 Beiträge.

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