Die Euribor-Sätze, die als Grundlage für die Berechnung der Hausrate dienen, stiegen am Montag auf drei, sechs und zwölf Monate und erreichten damit Zwei-Jahres-Hochs. Der Sechsmonats-Euribor erreichte 2,936%, 0,116 Punkte mehr als am Freitag, während der Zwölfmonats-Satz auf 3,312% stieg, 0,152 Punkte mehr. Auch der Dreimonats-Euribor stieg auf 2,664%, 0,017 Punkte mehr.
Dieser Anstieg erfolgt, nachdem die Europäische Zentralbank am vergangenen Donnerstag die Leitzinsen um 25 Basispunkte angehoben hatte, wie von den Märkten erwartet. Es war die zweite Zinserhöhung in diesem Jahr durch die EZB, nachdem sie diese im Juli stabil gehalten hatte.
Die EZB begründet diese Zinserhöhungen mit der Notwendigkeit, die Inflation einzudämmen. Die nächste geldpolitische Sitzung der Zentralbank findet am 28. und 29. Oktober in Frankfurt statt.
Die Euribor-Sätze werden als Durchschnitt der Zinssätze festgelegt, zu denen eine Gruppe von 21 Banken der Eurozone bereit ist, sich gegenseitig Geld am Interbankenmarkt zu leihen.




