Das Interdisziplinäre Zentrum für marine und Umweltforschung (CIIMAR) hat ein neues genomisches Werkzeug entwickelt, das darauf abzielt, Muscheln widerstandsfähiger zu machen. Diese Innovation stellt einen bedeutenden Fortschritt für die nachhaltige Aquakultur von zwei der wichtigsten Muschelarten weltweit dar.
Eine der untersuchten Arten war die japanische Venusmuschel (Ruditapes philippinarum), die als eine der Muscheln mit der größten globalen wirtschaftlichen Bedeutung gilt. Diese Art wird weit verbreitet gezüchtet und hat einen erheblichen Handelswert in der Aquakulturindustrie.
Das Projekt wurde von einem internationalen Forscherteam durchgeführt, dem auch das CIIMAR angehörte. Diese Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern verschiedener Länder ermöglichte es, vielfältige Fachkenntnisse für die Entwicklung des genomischen Werkzeugs zu bündeln.
Die Entwicklung dieses Werkzeugs ist eine Reaktion auf die Notwendigkeit, die Muschelproduktion nachhaltiger und effizienter zu gestalten und den Herausforderungen zu begegnen, denen die Aquakulturindustrie derzeit in Bezug auf die Widerstandsfähigkeit und Produktivität der gezüchteten Arten gegenübersteht.



