Die Polizeibehörde (Polícia Judiciária) hat einen 35-jährigen Mann verhaftet, der Anfang letzter Woche ein Informatikgeschäft im Stadtzentrum von Covilhã bei Tageslicht überfallen hatte. Der Mann wird verdächtigt, bei mehreren Verbrechen dieselbe Methode angewendet zu haben: Er betrat die Geschäfte unter dem Vorwand, Kunde zu sein, und bedrohte dann die Angestellten mit einer Schusswaffe, wobei er Geld und Dutzende Handys stahl.
Laut PJ ist der Verdächtige für drei vollendete Raubüberfälle, einen versuchten Raub und ein Kidnapping-Verbrechen verantwortlich. Die übrigen Überfalle ereigneten sich zwischen dem 11. Juni und dem 11. Juli in Braga und Guimarães, wobei ein Geschäft in Guimarães zweimal überfallen wurde. Bei diesen Verbrechen wurden Dutzende Handys im Wert von über 100.000 Euro gestohlen.
Nach dem Überfall in Covilhã wurde der Verdächtige dabei beobachtet, wie er ein weiteres Handygeschäft in Porto umkreiste. Die Ermittlungen ermöglichten seine Identifizierung, und der Mann wurde am 10. September in der Nähe dieser Filiale abgefangen und verhaftet. In seinem Fahrzeug mit gefälschtem Kennzeichen beschlagnahmte die PJ eine illegale Schusswaffe im Kaliber 9 Millimeter sowie andere mit den Verbrechen verbundene Gegenstände.
Ein zweiter Mann im Alter von 24 Jahren wurde ebenfalls in Monção verhaftet, da er verdächtigt wird, sich an einem der Raubüberfälle als Mittäter beteiligt zu haben. Beide Verdächtigen wurden dem ersten richterlichen Verhör beim Gericht in Guimarães vorgeführt und wurden in U-Haft genommen.




