Die portugiesische Finanzministerin, Maria Luís Albuquerque, wies öffentlich die Forderung des Bankensektors zurück, die europäische Finanzreform in zwei getrennte Phasen zu unterteilen. Die Position wurde in Erklärungen gegenüber der Finanznachrichtenagentur Bloomberg zum Ausdruck gebracht.
Nach Angaben von Maria Luís Albuquerque muss die Reform als Ganzes behandelt werden, da alle ihre Komponenten miteinander verbunden sind. Die Ministerin betonte, dass nur ein integrierter Ansatz bedeutsame Ergebnisse ermöglichen wird.
Die Regierungsvertreterin wies darauf hin, dass es notwendig ist, die eigentlichen Hindernisse anzugehen, die das Vorankommen der Verhandlungen behindert haben. Unter diesen Problemen identifizierte Maria Luís Albuquerque hauptsächlich die bestehende Fragmentierung des europäischen Marktes und die anhaltende Debatte darüber, welches Land bestimmte Funktionen oder Finanzinstitutionen beherbergen sollte.



