Die Küstengemeinden des Alentejo erhalten 4,5 Millionen Euro für den Kauf sauberer Busse und entsprechender Ladestationen, finanziert durch den Fonds für einen gerechten Übergang, mit einer Kofinanzierung von 100 % der förderfähigen Ausgaben. Die Mittel sind im Rahmen von Portugal 2030 eingebettet und wurden durch eine im Diário da República veröffentlichte Verordnung genehmigt, die die spezifische Verordnung für das System zur Förderung nachhaltiger lokaler Mobilität im Alentejo Litoral genehmigt.
Diese Verordnung wurde von der Verwaltungsbehörde des Regionalprogramms Alentejo vorgeschlagen und in Zusammenarbeit mit der Agentur für Entwicklung und Kohäsion erarbeitet, dem technischen Koordinierungsorgan von Portugal 2030. Ziel ist es, die nachhaltige lokale Mobilität durch die Beschaffung von Bussen mit null Emissionen für den öffentlichen Personennahverkehr sowie die Installation von Ladeinfrastruktur für Elektrizität und/oder Wasserstoff zu unterstützen.
Die Ausschreibungen richten sich an den kommunalen und interkommunalen öffentlichen Personennahverkehr. Bewerbende Unternehmen dürfen sich nicht in Schwierigkeiten befinden, müssen eine ausgeglichene wirtschaftliche und finanzielle Situation aufweisen, dürfen dieselbe Bewerbung nicht bei anderen Förderinstrumenten eingereicht haben, die durch öffentliche Mittel, nationale oder europäische Fonds finanziert werden, und dürfen keine rückständigen Löhne haben.
Die Kofinanzierung von 100 % gilt nur für die förderfähigen Ausgaben, d. h. für den Kauf der sauberen Busse selbst, was den Mehrkosten für die Beschaffung neuer Fahrzeuge mit null Emissionen entspricht. Die Kosten für den Bau, die Installation, die Modernisierung oder die Erweiterung von Lade- oder Betankungsinfrastruktur sind hingegen auf einen Höchstzuschuss von 20 % begrenzt.




