Der portugiesische Schuhsektor befindet sich in einem Neuerfindungsprozess, bleibt jedoch angesichts eines als „großen Druck" beschriebenen Umfelds wachsam. Die heimische Industrie sieht sich mit Herausforderungen konfrontiert, die sie zwingen, sich kontinuierlich an die Anforderungen des globalen Marktes anzupassen.
Die Zusammensetzung der portugiesischen Schuhwerkexporte hat sich in den letzten drei Jahren erheblich verändert. Der Anteil des Lederschuhwerks an den Exporten sank von 69% auf 58%, ein Rückgang, der Veränderungen in den Konsummustern und der internationalen Wettbewerbsfähigkeit widerspiegelt.
Im Gegensatz dazu stieg der Anteil von Gummi- und Kunststoffprodukten an den Schuhwerkexporten von 13% auf 21%. Auch Textilprodukte verzeichneten ein Wachstum und stiegen im gleichen Zeitraum von 8% auf 12%, was auf eine Diversifizierung des portugiesischen Angebots im Sektor hindeutet.
Diese Statistiken zeigen eine Transformation in der Produktionsstruktur des Schuhwerks in Portugal, wobei das Land auf alternative Segmente zum traditionellen Leder setzt und sich an neue Markttendenzen und den Wettbewerbsdruck anpasst, dem es ausgesetzt ist.




