Der Anwalt António Garcia Pereira reichte beim Verfassungsgericht einen Antrag auf Auflösung der Partei Chega ein, wobei er die Partei der Verfassungsverletzung und von Unregelmäßigkeiten in ihren Führungsgremien beschuldigte. Der Antrag zielt darauf ab, die Partei zu verbannen und als faschistisch einzustufen.
Die Verfassungsrichterin Maria Benedita Urbano hielt es für "sehr schwierig", eine politische Partei zu verbieten und diese Einstufung vorzunehmen. Die Richterin erinnerte auch daran, dass einige Entscheidungen des Verfassungsgerichts nicht immer befolgt werden, was Fragen zur Wirksamkeit einer solchen Entscheidung aufwirft.
Der Fall wurde im Rahmen einer Klage gegen die Buchführung der Partei verhandelt, die vor dem Verfassungsgericht stattfand. Die Richterin betonte die praktischen und politischen Schwierigkeiten, die mit einer so extremen Maßnahme wie der Auflösung einer Partei verbunden sind.




