Das Zentrum für Richterliche Studien veranstaltete vom 7. bis 9. September 2026 einen Workshop zu den Anforderungen der Umweltverträglichkeitsprüfung der Europäischen Union. Die Veranstaltung mit dem Titel „EU Environmental Impact Assessment Requirements" war Teil des Projekts „Co-operation with national judges in the field of Environmental Law", das von der Academy of European Law organisiert und von der Europäischen Kommission finanziert wurde. Der Workshop dauerte zweieinhalb Tage.
Während der Veranstaltung vertieften die Teilnehmer ihr Wissen über die Richtlinie über die Umweltverträglichkeitsprüfung und die Richtlinie über die strategische Umweltprüfung. Experten leiteten Sitzungen, die detaillierte Analysen der relevanten rechtlichen Rahmen, Verfahren und Rechtsprechung beinhalteten.
Zu den behandelten Themen gehörten die gerichtliche Kontrolle und der Zugang zur Justiz gemäß diesen Richtlinien. Ebenso wurde die Verknüpfung dieser Richtlinien mit anderen europäischen Rechtsinstrumenten im Kontext des materiellen Umweltrechts der Union untersucht.
Ein besonderer Schwerpunkt wurde auf die Vorabentscheidungsverfahren gelegt, angesichts ihrer Bedeutung im europäischen Umweltrecht. Durch Diskussionen und praktische Fallstudien entwickelten die Teilnehmer Werkzeuge zur Bewältigung komplexer Umweltprüfungsverfahren, wobei die Relevanz der kontinuierlichen Weiterbildung für eine wirksame Anwendung der Umweltgesetzgebung hervorgehoben wurde.




