Die weibliche Vertretung in der portugiesischen ministeriellen Elite bleibt über die letzten fünf Jahrzehnte hinweg "gering", wie die analysierten Daten zeigen. Frauen müssen mehr technische Fähigkeiten und Qualifikationen mitbringen als Männer, um in die Regierung zu gelangen, was eine bestehende Ungleichheit beim Zugang zu Machtpositionen offenbart.
Erst 2019 wurde die erste paritätische Regierung in Portugal erreicht, ein historischer Meilenstein, der jedoch das Grundproblem nicht löste. Trotz dieses Erfolgs bleiben nur wenige Frauen übrig, die es schaffen, dem "Kernbereich" der Exekutivgewalt beizutreten, wo die für das Land relevantesten Entscheidungen getroffen werden.
Die portugiesischen Ministerinnen stechen weiterhin hauptsächlich in sozialen Bereichen hervor, wie Gesundheit, Bildung und soziale Angelegenheiten, und perpetuieren damit eine sektorspezifische Segregation, die ihre Präsenz in Regierungsabteilungen mit größerem politischen und wirtschaftlichen Gewicht einschränkt.




