Das Tribeca Festival wurde in New York als Feier des Kinos und gleichzeitig als Genesungsakt für den Stadtteil gegründet, der durch die terroristischen Anschläge vom 11. September 2001 verwüstet wurde. Das Festival entstand aus dem Wunsch, dieses Gebiet wirtschaftlich und kulturell wiederzubeleben.
Der Schauspieler Robert De Niro war einer der Hauptinitiatoren des Festivals und engagierte sich für seine Gründung, um der lokalen Gemeinschaft nach den Anschlägen zu helfen. Die Veranstaltung entwickelte sich rasch zu einem wichtigen Treffpunkt für Fachleute der Filmindustrie.
Ein Dokumentarfilm von Netflix lässt nun die Erinnerungen an das Festival wieder aufleben und untersucht seine Geschichte sowie die Auswirkungen, die es sowohl auf die Filmgemeinschaft als auch auf die Wiederbelebung des Lower Manhattan nach den Anschlägen von 2001 hatte.
Das Festival wurde somit mit einer doppelten Zielsetzung geboren: einerseits die Leidenschaft für Kino und andererseits die Absicht, einen Stadtteil von New York wiederzubeleben, der durch die tragischen Ereignisse des 11. Septembers gezeichnet wurde.



