Der Argentinier Milo J, dessen bürgerlicher Name Camilo Joaquín Villarruel ist, trat am Samstag im Alter von 19 Jahren auf der Supernova-Bühne von Rock in Rio auf. Das junge Gesangstalent gilt als eine der großen Hoffnungen des internationalen Pop und erlangte kürzlich weltweite Bekanntheit, insbesondere nach einem Auftritt im Tiny-Desk-Programm von NPR, dem amerikanischen öffentlichen Radiosender.
Der Erfolg seiner Vorstellung war so groß, dass er eine Zusatzshow in São Paulo heute motivierte. Während des Soundchecks wurde er schweigend mit seinem Chimarrão gesehen – im Gegensatz zu der Energie, die er zeigte, als er das brasilianische Publikum dazu brachte, Lieder wie „Niño" und „Gil" begeistert mitzusingen.
Sein neuestes Album „La vida era más curta" (2025) verbindet Rap mit argentinischer und lateinamerikanischer Folklore und erzielte auf den Streaming-Plattformen große Resonanz. Milo J sprach über den brasilianischen Einfluss in seiner Musik und nannte Funk und Bossa Nova als Referenzen.
In den Kulissen des Festivals traf Milo J den brasilianischen Sänger João Gomes, der erklärte, einen „internationalen Freund" gewonnen zu haben. Der Argentinier wurde vom brasilianischen Publik




