Die alten Bewohner von Alt-Uppsala in Schweden führten alle acht Jahre ein Opferritual durch, das neun Tage dauerte, während dessen Männer und Tiere getötet wurden. Das Ziel war es, laut überlieferter Tradition, Katastrophen abzuwenden. Dieser Brauch war Teil der religiösen Praktiken eines Volkes, das die Region vor mindestens 2500 Jahren bewohnte.
Eine Stunde nördlich von Stockholm befindet sich eine fast flache Ebene mit großen Grabhügeln, die die Präsenz dieser alten Kultur bezeugen. Diese Menschen waren keine Wikinger, sondern nordische germanische Goten, polytheistische Paganen, die die Vorläufer der Gottheiten Odin, Freyr und Thor verehrten.
Ein schwedischer Astrophysiker behauptet, den astronomischen Kalender rekonstruiert zu haben, den diese Gemeinschaft verwendete, um das genaue Datum der Opfer zu bestimmen. Das System basierte auf der Messung der Sonne und des Mondes. Paradoxerweise deutet der Artikel darauf hin, dass diese alte Untergruppe der Goten wahrscheinlich kein besonderes Interesse an Astronomie hatte, obwohl ihre rituellen Praktiken von präzisen Himmelsberechnungen abhingen.




