In einem Land, das jedes Jahr mehr Brandverhütung und Terrainreinigung fordert, sind die Waldbrandbekämpfer wenige, durchweg schlecht bezahlt, erfüllen aber mit Hingabe die harte Aufgabe, während sie auf die Integration in die Berufslaufbahn warten. Der Bericht der Nachrichtenagentur Lusil begleitete die Arbeit der beiden Waldbrandbekämpferteams der Gemeinde Sertã im Distrikt Castelo Branco, wo sechzehn Waldbrandbekämpfer arbeiten, darunter vier Frauen.
Die Waldbrandbekämpfer der Sertã werden für einen Zeitraum von zehn Monaten pro Jahr eingestellt, was bedeutet, dass sie zwei Monate ohne Arbeit und ohne Vergütung bleiben. Der Verband der Waldbrandbekämpfer des Mittleren Tejo, der diese beiden Teams verwaltet, erhält eine finanzielle Unterstützung von der Gemeindeverwaltung und vom Institut für Naturschutz und Wälder (ICNF), aber die Beträge werden als unzureichend erachtet, um bessere Gehaltsbedingungen zu garantieren.
Während des Besuchs der Nachrichtenagentur Lusil zeigten die Waldbrandbekämpfer die Arbeit der Reinigung und Instandhaltung von Brandschneisen, eine wesentliche Aufgabe zur Verhütung von Waldbränden. Im Gelände führen sie auch Überwachungs- und Sensibilisierungsmaßnahmen für die Bevölkerung über die Brandgefahren durch und fungieren als erste Verteidigungslinie der Wälder und Wälder der Region.
Die Fachleute äußern Zufriedenheit mit der Arbeit, die sie leisten, weisen aber auf die Notwendigkeit einer strukturierten Berufslaufbahn hin, die die Bedeutung der Verhütung und Verteidigung des Waldes anerkennt. Der Mangel an Aufstiegsmöglichkeiten und die Prekarität der Verträge werden als Haupthindernisse für die Aufwertung dieses Berufs identifiziert.



