Urbanmikroklima-Studien in südeuropäischen Städten dokumentieren zunehmend signifikante Temperaturunterschiede zwischen verschiedenen städtischen Zonen. Diese Untersuchungen zeigen Variationen von fünf bis acht Grad zwischen sonnenexponierten Mineraloberflächen und schattigen Bereichen unter dichten Baumkronen in der Nähe von fließendem Wasser.
Die Forscher warnen, dass dieser Unterschied nicht nur marginalen thermischen Komfort darstellt, sondern eine substanzielle Unterscheidung der Lebensbedingungen. Diese Daten zeigen die Bedeutung von Grünflächen und Wasserkörpern für die thermische Regulierung von Städten, insbesondere in Regionen mit wärmerem Klima.



