Am 1. Juli stellte die portugiesische Regierung den virtuellen KI-Assistenten „Amália" vor, ein multimodales automatisches Sprachmodell, das in die öffentliche Verwaltung integriert werden soll. Dieses Projekt zielt darauf ab, erhebliche Interoperabilitätsmängel zwischen den verschiedenen von öffentlichen Diensten genutzten Systemen zu beheben, die derzeit zu Datenverdoppelung, Ineffizienz und Verzögerungen in den Prozessen führen. Rui Cruz, CEO der Opensoft, betrachtete diese Initiative als Ausdruck des Engagements für den Einsatz von Technologie zur Verbesserung der öffentlichen Dienstleistungen.
Die öffentliche Verwaltung steht vor erheblichen Herausforderungen bei der Modernisierung ihrer Systeme. Historisch gesehen wurden mehrere Systeme entwickelt, die isoliert funktionieren oder nicht reibungslos miteinander kommunizieren. Neben der Interoperabilität ist es notwendig, die Glaubwürdigkeit und das Vertrauen in die Informationen zu gewährleisten, in die Schulung der Teams zu investieren und eine kooperative Kultur zu fördern, die Silos zwischen Abteilungen abbaut. Daten-Governance und die klare Definition von Verantwortlichkeiten werden als grundlegende Säulen betrachtet.
Cybersicherheit ist ein weiteres zentrales Anliegen, das robuste Informationssicherheitsmechanismen, eine strenge Zugriffsverwaltung und die Einhaltung der DSGVO und der NIS2-Richtlinie erfordert. Rui Cruz vertrat die Ansicht, dass der Schutz von Informationen eine strategische Priorität sein sollte, um die unbefugte Offenlegung von Daten zu verhindern. In Bezug auf die Datensouveränität war er der Meinung, dass sensible Daten des Staates, der Verteidigung und des Gesundheitswesens in nationalen Rechenzentren verbleiben sollten, während weniger sensible Informationen auf globale Infrastrukturen zurückgreifen können.
Der CEO der Opensoft betrachtet diese neue technologische Phase mit Zuversicht und Er




