Jaime Filipe Ramos, eine Figur der politischen Landschaft Madeiras, die mit einer Familie mit langer Tradition in der regionalen Macht verbunden ist, äußerte sich kürzlich mit den Worten "wir können keine erstickte Autonomie haben", was Kritik von denen hervorrief, die diese Position als widersprüchlich betrachten. Der Artikel hinterfragt die Ironie davon, dass jemand, der eine über Generationen hinweg verankerte und perpetuierte Macht vertritt, sich über Erstickung beschwert.
Der Text argumentiert, dass die Erzählung der Autonomie, die ursprünglich dazu gedacht war, Entscheidungen zu dezentralisieren und die Bevölkerung zu emanzipieren, zunehmend als Schutzschild für Familiendynastien und Interessennetzwerke vereinnahmt wurde, die sich weigern, die Verwaltung des öffentlichen Gutes aufzugeben. Die Familie Ramos wird als Beispiel für Bereicherung und versteckte Macht angeführt, die die Region beeinflusst.
Der Autor argumentiert, dass die wahre Erstickung täglich von den Bürgern Madeiras erlebt wird, durch die hohen Lebenshaltungskosten, Schwierigkeiten beim Zugang zu Wohnraum und der Wahrnehmung, dass wirtschaftliche Chancen weiterhin durch Einflussnetzwerke eingeschränkt werden. Der Artikel kritisiert, dass Ramos über Macht gesprochen hat, anstatt diese konkreten Probleme anzusprechen.
Der Text erwähnt auch die letzten Regionalwahlen, einschließlich interner Fraktionsneuausrichtungen und der Beibehaltung von Opportunisten, alles im Dienste des Überlebens des Status quo. Die Schlussfolgerung ist, dass die Autonomie nicht nur als Rhetorik dienen kann, um mehr Macht zu fordern, während die interne Regierungsführung als Erweiterung von Familienunternehmen funktioniert.




