Konten turkischer LGBT+-Aktivisten wurden gesperrt und sind in der Türkei nicht mehr direkt zugänglich.
Einige dieser Konten verfügten vor der Sperrung über Zehntausende von Followern.
Die Nutzer in der Türkei können diese Konten nicht mehr ohne die Verwendung eines VPN (virtuelles privates Netzwerk) aufrufen.
Die Sperrung wurde kürzlich umgesetzt und schränkt den Zugang der türkischen Nutzer zu diesen Inhalten erheblich ein.
Warum das wichtig ist
Leser in der Region sind betroffen, weil die LGBT+-Gemeinschaft ein wichtiges Instrument für Organisation, Sichtbarkeit und gegenseitige Unterstützung verliert. Diese Sperrung ist Teil eines breiteren Trends von Einschränkungen der LGBT+-Rechte in der Türkei, wo das Verfassungsgericht kürzlich Pride-Veranstaltungen verboten hat und Filmplattformen unter Druck gesetzt wurden, Inhalte im Zusammenhang mit der Gemeinschaft zu entfernen. Die Situation signalisiert ein Wiederaufleben der digitalen Zensur, die auf marginalisierte Gruppen abzielt.